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Ein Weg der Verständigung?

Die umstrittene Deutschland- und Ostpolitik des Reichskanzlers a.D. Dr. Joseph Wirth in der Zeit des Kalten Krieges (1945/51-1955)

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Georg Herbstritt

Joseph Wirth (1879-1956), Reichskanzler in den Jahren 1921-22 und Mitinitiator des Rapallo-Vertrages, bemühte sich nach 1945 um einen Ost-West-Dialog und suchte Wege, die Teilung Deutschlands zu überwinden. Er nahm wichtige Elemente der späteren Ostpolitik vorweg, blieb jedoch ohne Erfolg. Im Westen reagierte man ablehnend und feindselig, der Osten nutzte ihn für seine Ziele aus. Bis heute ist Wirths Politik heftig umstritten. In der vorliegenden Studie wird Wirths politisches Wollen nach 1945 unter Ausnutzung bisher unzugänglicher Quellen erstmals umfassend dargestellt. So entsteht ein weiterer Mosaikstein zum Bild der deutschen Nachkriegsgeschichte, da die Beschäftigung mit Wirth auch das politische Klima im Deutschland des Kalten Krieges freilegt.
Aus dem Inhalt: Biographie der letzten Lebensjahre des Altreichskanzlers Wirth - Auseinandersetzung um Westintegration, Wiedervereinigung und Wiederbewaffnung in der Bundesrepublik - Deutschlandpolitik der SED - Kalter Krieg.