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Brunnen im Mittelalter

Politische Ikonographie der Kommunen in Italien

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Ulrich Schulze

Der Brunnen ist wesentlicher Bestandteil mittelalterlicher Rechtsikonographie und verlieh den bei ihm vollzogenen Handlungen sakrale Geltung. Neben der Analyse der Form im Hinblick auf Geschichtlichkeit und Kontext, verstanden als Rekonstruktion des Bau- und Bildwerks «Brunnen» in seiner originären Ortsbeziehung und Situationsbindung, seiner Abhängigkeit von den Absichten der Bauherren und von den Konkurrenzbauten politischer Gegner, steht die Untersuchung unterschiedlicher Konzeptionen mittelalterlichen Brunnenbaus: Rom, Stadt des Papstes; die Rezeption im kaiserlichen Aachen; Viterbo im Schatten Roms; Cortona, eine Kommune im Spannungsfeld zwischen Siena und Perugia; Venedig, kommunale Großmacht im Konflikt mit Papst, Kaiser und Byzanz.
Aus dem Inhalt: Architektur - Skulptur - Brunnen im Mittelalter - Kunstpolitik - Bildprogramme - Staatsikonographie - Baupropaganda - Politische Bildsprache - Rechtssymbolik - Christliche Symbolik - Lebensbrunnen - Stadtgeschichte - Stadtplanung - Rom - Vatikan - St. Peter - Lateran - Papst - Aachen - Kaiser - Viterbo - Cortona - Venedig.