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Der Choral Gregors des Großen

Ein Beitrag zur Didaktik des Gregorianischen Chorals

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Dietmar Gräf

Die Gregorianik gilt als wesentliche Grundlage der europäischen Musik. Gregor der Große ließ diese frühkirchlichen Melodien sammeln, ordnen, ergänzen und von allzu orientalischen Melismen bereinigen. Im Rahmen seiner Missionierung wurden die römischen Kirchengesänge gelehrt und verbreitet. Als im 9. Jh. die europäische Notenschrift aufkam, wurden damit die Gregorianischen Gesänge aufgeschrieben, und sie erreichten mit Tropus und Sequenz einen Höhepunkt. Die gesamte Musikgeschichte, wie die Kirchenlieder Luthers oder Mozarts «Requiem» bis hin zu Pendereckis «Paradise lost», ist ohne die Gregorianik undenkbar. Von den zahlreichen Theorien setzt sich in neuester Zeit die sogenannte Semiologie durch. Die vorliegende Arbeit vergleicht diese sowie verschiedene Schriftarten. Außerdem wird in dieser Studie diese Thematik auch von didaktischer Seite beleuchtet.
Aus dem Inhalt: Didaktik - Motivation - Herkunft - Geschichte - Formen - Schriftarten - Rhythmik der Gregorianik.