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Von der Stabilitäts- zur positiven Strukturanpassungspolitik

Ein Beitrag zur Makroökonomie der Entwicklungsländer

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Ricardo Gomez Pomeri

Vorliegende Untersuchung befaßt sich mit Grundsätzen kurz- und mittelfristiger Wirtschaftspolitik speziell in jenen Entwicklungsländern, die über Jahrzehnte hinweg eine importsubstituierende Industrialisierung praktiziert haben. Die modelltheoretische Wirkungsanalyse des hier entwickelten makroökonomischen Modells offenbart eine geringe kurzfristige Effizienz dieser Programme, da sie sich unter den zugrundegelegten Rahmenbedingungen stagflatorisch auswirken und negative Verteilungswirkungen aufweisen. Auch mittelfristige Wachstumseffekte fallen eher negativ aus. Als Alternative wird ein Programm positiver Strukturanpassung entwickelt, welches eine umfassende wirtschaftspolitische und institutionelle Reformagenda zum Gegenstand hat, die eine Weiterentwicklung klassischer Strukturanpassungsprogramme der Weltbank darstellt. Ziel dieser Reformagenda ist die Verbesserung der wirtschafts- und sozialpolitischen Effizienz der untersuchten Volkswirtschaften.
Aus dem Inhalt: Makroökonomie der Entwicklungsländer - Stabilisierungs- und Strukturanpassungspolitik - Institutionelle Reformen zur Verbesserung der wirtschafts- und sozialpolitischen Effizienz - Anpassung an externe Schocks.