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Namengebung und Mentalitätswandel

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Andrea Jedlicka

Mentalität, verstanden als zeitlich und sozial bedingte Gestimmtheit, die dem Wesen nach verschiedene Formen der Wahrnehmung bedingt, ihr Wandel und ihre Wirklichkeit, d.h. ihr Niederschlag im Wirken, sind der Ausgangspunkt für diesen neuartigen Versuch einer Synthese von Geistes- und Faktengeschichte. Ausgehend von einer These zur Mentalität und der Diskussion von Wandel gegenüber Veränderung, wird die These an vier Bereichen, nämlich Zeit und Raum, Tod, Numinoses und Person und Gemeinschaft, die sich als Parameter menschlicher Entwicklung eignen, in einem historischen Längsschnitt untersucht. Abschließend werden die Ergebnisse im Bereich Namengebung u.a. anhand von exemplarischen Quellenstudien, die primär aus dem Raum Oberösterreich stammen, verifiziert.