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Sprachliche Folgen der ideologisch-politischen Spaltung einer Sprachgemeinschaft in Deutschland und China

Ein Vergleich am Beispiel der Sprache in Zeitungen

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Hwei-Ann Lin-Liu

Die unterschiedlichen politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Ordnungen in den geteilten Staaten einer Sprachgemeinschaft haben nicht nur unterschiedliche Charaktereigenschaften und Verhaltensweisen der Menschen geprägt. Auch die Sprache als Kommunikationsmedium, in dem sich zwischenmenschliche Beziehungen und auch gesellschaftliche Prozesse widerspiegeln, steht inmitten dieser sozialen Entwicklung als Mittel zur Verständigung, aber auch als gezielt eingesetztes Mittel zur Durchsetzung politisch-ideologischen Gedankengutes. Die sprachlichen Folgen der ideologisch-politischen Teilung der Sprachgemeinschaft sind Untersuchungsgegenstand der vorliegenden Arbeit. Mit der linguistischen Analyse geht die Darstellung der relevanten historischen Gegebenheiten einher, da die Sprache hier vornehmlich in ihrer konkreten gesellschaftlichen und politischen Funktion untersucht werden soll.
Aus dem Inhalt: Tendenzen der deutschen und der chinesischen Gegenwartssprache - Sprachliche Phänomene der geteilten Staaten - Zeitungssprache in geteilten Staaten - Vergleich und Analyse ausgewählter Zeitungstexte.