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Das französische Insiderstrafrecht

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Henning Starke

In Umsetzung einer EG-Richtlinie wird die Verwendung nichtöffentlicher Informationen zu Börsengeschäften nunmehr auch in Deutschland verboten. Die Untersuchung befaßt sich mit dem Recht eines Landes, das bereits seit 1967 in verschiedener Weise versucht, Insidergeschäfte zu unterbinden. Die unterschiedlichen Regelungen und ihre Auslegung und Reformen werden einer dogmatischen Betrachtung unterzogen. Besonderes Augenmerk gilt daneben der zentralen Frage der Aufdeckung und Verfolgung von Insiderhandeln. Immer wieder zeigt sich, wie schwer insbesondere das versteckte Wesen des Insiderhandels, der keine bewußt Geschädigten hinterläßt, und das Problem des Nachweises des inneren Elementes des Insiderwissens wiegen. Die Arbeit versucht, auch im Hinblick auf die bevorstehende deutsche Entwicklung, dem systematische Einordnung entgegenzusetzen.
Aus dem Inhalt: Problematik des Insiderhandels - Verletzte Rechtsgüter - Tatbestandsformulierungen - Auslegung - Reformen - Problem der Aufdeckung von Insidergeschäften - Rolle der Börsenkommission - Deutsche Entwicklung.