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Die Analyse nominal-skalierter Daten in Kontingenztafeln mit Assoziationsmaßen unter besonderer Berücksichtigung von Datenvariationen

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Dieter Steinborn

In allen Bereichen der Wirtschaftswissenschaften sind nominal-skalierte Merkmale als Aktionsgrößen ökonomischer Modelle oder Vorgänge zu erklären. Aufschlüsse über die betreffenden Merkmale sind nur aus der Kenntnis der Interdependenzstruktur möglich. Die Verwendung von Assoziationsmaßen stellt eine interessante Alternative zu den Standardverfahren wie den loglinearen Modellen und der kategoriellen Regression dar. Die vorliegende Arbeit zeigt, daß alle vorgestellten Koeffizienten gegen Postulate an Assoziationsmaße verstoßen; dabei erfährt insbesondere die Forderung nach der Invarianz eine nähere Analyse. Diese Sensitivitätsbetrachtungen sind geeignet, einen Eindruck von der «Robustheit» der Maße in bezug auf Datenvariationen zu vermitteln bzw. die Anfälligkeit hinsichtlich Manipulationen aufzuzeigen.
Aus dem Inhalt: Kontingenztafelanalyse - Quantifizierung des Zusammenhangs qualitativer Daten - Assoziationsmaße - Analyse der «Invarianz» von Assoziationsmaßen bei additiven wie multiplikativen Datenvariationen.