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Schrift Gottes im Lehrstreit

Luthers Schriftverständnis und Schriftauslegung in seinen drei großen Lehrstreitigkeiten der Jahre 1521-28

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Armin Buchholz

Die vorliegende Arbeit bietet eine eingehende Untersuchung von Luthers Schriftverständnis und Schriftauslegung anhand der anerkanntermaßen wichtigen Schriften Luthers aus seinen drei großen Lehrstreitigkeiten der Jahre 1521-1528. Somit bilden Luthers Streitschriften gegen Emser und Latomus, gegen Erasmus sowie gegen die sogenannten Abendmahlsschwärmer die Textgrundlage der exegetisch angelegten Darstellung. Diese erfolgt ohne Rücksicht auf Problemstellungen und Einwände gegenwärtiger Theologie, aber in ständiger Auseinandersetzung mit der umfangreichen Sekundärliteratur zum Thema. Dabei wird mancher wohlvertrauten Meinung heutiger Luther-Deutung widersprochen. Erst im Schlußteil der Arbeit werden die Ergebnisse der vorgelegten Luther-Darstellung ausdrücklich auf Schriftverständnis und Schriftauslegung historisch-kritischer Theologie bezogen und ihre gegenwärtige Relevanz bedacht.
Aus dem Inhalt: Lehrstreit als Bibelstreit - Wesen der Bibel - Bibelautorität - Klarheit der Schrift - Bedeutung der natürlichen Sprache - Grammatik und Logik - Tropologie - Vernunftgebrauch - Assertio und Schriftbeweis - Bibelstreit und Einheit der Kirche - Luther und heutige Theologie.