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Selbstkonzepte von Kindern im Grundschulalter

Ein Vergleich zwischen psychisch auffälligen Kindern und Kindern der Normalpopulation

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Dagmar Baldering

Für das Selbsterleben des Individuums sind Selbstkonzepte von gewichtiger Bedeutung. In der vorliegenden Studie werden Selbstkonzepte als multidimensional aufgefaßt und Selbstkonzepte von Grundschulkindern zu verschiedenen Aspekten der eigenen Person bestimmt: Körperkonzepte, Leistungskonzepte, Konzepte des Emotionalen Selbst, Konzepte des Sozialen Selbst und ein Interessenkonzept. Die Selbstbeschreibungen der Grundschulkinder werden hinsichtlich Geschlechts- und Altersunterschieden (Querschnittsdaten) analysiert. Durch einen Vergleich von psychisch auffälligen Kindern mit Kindern der Normalpopulation wird versucht, Besonderheiten im Selbsterleben von psychisch auffälligen Kindern zu bestimmen. Dabei wird der Zusammenhang zwischen den Selbstbeschreibungen der psychisch auffälligen Kinder und ihrem Attributionsstil für positive und negative Ereignisse sowie der Anzahl von Lebensereignissen, mit denen sie konfrontiert waren, mit in die Analyse aufgenommen. Mit einem Vergleich zwischen Fremdeinschätzungen und den Selbstbeschreibungen der psychisch auffälligen Kinder wird versucht, Anhaltspunkte zu gewinnen, wie gut Selbstwertstörungen von Kindern von Dritten erkannt werden können.
Aus dem Inhalt: Selbstkonzepte - Altersunterschiede - Geschlechtsunterschiede - Attributionsstil - Lebensereignisse - Fremdeinschätzuung - Zentralität von Selbstkonzepten.