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Habituelle und situative Rezeptionsweisen beim Musikhören

Eine einstellungstheoretische Untersuchung

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Andreas C. Lehmann

Im ersten Teil der vorliegenden Arbeit wird auf dem Hintergrund der Einstellungsforschung versucht, Musikhören als gewohnheitsgesteuertes Verhalten anzusehen. Es wird angenommen, daß Hörer situationsbedingte Verhaltensintentionen mobilisieren. Der Autor entwirft ein Modell, in dem die Hörsituation mit musikalischen Präferenzen und möglichen Funktionen der Musik interagiert. Im empirischen Teil wird in einer ersten Untersuchung der Frage nachgegangen, ob Rezeptionsweisen stabil sind und welche habituellen Rezeptionsmuster bei Hörern unterschiedlicher Altersgruppen existieren. Eine zweite Befragung vergleicht habituelle mit situativen Hörmustern anhand konkreter Musikbeispiele. Innerhalb der beiden Untersuchungen werden kulturvergleichende Betrachtungen zwischen den amerikanischen und deutschen Befragten angestellt.
Aus dem Inhalt: Einstellungstheorie - Gewohnheit - Kulturvergleichende Forschung (Bundesrepublik, USA) - Funktionen von Musik - Hörerzentrierte Rezeptionsforschung - Hörertypologien - Habituelle und situative Rezeptionsweisen.