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Die Einflußnahme auswärtiger Mächte auf die deutsche Königswahlpolitik vom Interregnum bis zur Erhebung Karls IV.

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Michael Brabänder

Mit dem Ende der Staufer kehrten die Herrschererhebungen im Deutschen Reich zum Prinzip der freien Wahl zurück. Während die reichsinternen Komponenten des Königswahlgeschehens jener Zeit bereits gründlich erforscht sind, wird die Bedeutung der Einflußnahmen auswärtiger Mächte für die zumeist komplizierten diplomatischen Vorgänge vielfach unterschätzt. Nicht nur der Papst, sondern auch zahlreiche reichsfremde Könige und Fürsten wirkten auf die Wahlen zum rex Romanorum massiv ein. Diesen Interventionen, ihren Absichten und Folgen, geht die vorliegende Studie nach. Sie ergänzt die bisherige Forschung damit um einen wichtigen Aspekt.
Aus dem Inhalt: Päpstliche Königswahlpolitik zur Zeit Friedrichs II. - Doppelwahl 1257 - Wahlvorhaben zugunsten Konradins - Königswahl 1273 - Königtum Adolfs von Nassau - Wahl Albrechts I. - Wahl Heinrichs VII. - Doppelwahl 1314 - Politik der Gegenkönige - Neuwahlplan 1323-1326 - Neuwahlplan 1328 - Wahl Karls IV.