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Die Entwicklung der Kabinettschränke in Florenz

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Michael Bohr

Die vorliegende Arbeit geht der formalen und funktionalen Entwicklung der Florentiner Kabinettschränke nach. Anfangs waren die Kabinette sowohl Schreib- als auch Behältnismöbel. Ihr Korpus war aus Nußbaum oder Kiefer gefügt; er konnte intarsiert oder mit Schnitzarbeiten versehen sein. Nach der Mitte des 16. Jh. änderten sich Gestalt und Funktion der Möbel. Ihre Bestimmung lag zunehmend darin, Sammlungsobjekte aus den Bereichen der Natur, der Kunst und der Wissenschaft aufzunehmen. Sie wurden häufig mit Edelhölzern furniert und mit Silber oder Elfenbein verziert. Im 17. Jh. wurde schließlich die Verbindung von Ebenholz mit «Florentiner Mosaik» für die Kabinette aus der Toskana charakteristisch. Nicht selten ohne Inhalt, befriedigten sie nun vor allem das Bedürfnis nach Repräsentation.
Aus dem Inhalt: Florentiner Hofwerkstätten - «Florentiner Mosaik»: künstlerische Beziehungen zwischen Florenz und anderen europäischen Kunstzentren - Gestalt und Funktion Florentiner Kabinettschränke des 16. bis 18. Jh.