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Auf dem Wege zur pädagogischen Mitte

Stufentheorie bei Rousseau, Schleiermacher und Fröbel

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Edith Birr-Chaarana

Die Entdeckung der Kindheit ist verbunden mit einer neuen Sichtweise der vor dem Erreichen des Erwachsenenalters liegenden Lebensstufen. Maßgebliche Vertreter dieser neuen Sichtweise wie Rousseau, Schleiermacher und Fröbel haben sich in ihren Theorien um die Fundierung einer Pädagogik verdient gemacht, die den eigengesetzlichen Charakter einer jeden Stufe und die ihr adäquaten Maßnahmen betont. Sie verlassen hierbei nicht nur die Erwachsenenautorität, sondern ebenso auch die des Kindes. Alle Einseitigkeiten werden aufgehoben zugunsten eines Dritten, das wir umfassend «pädagogische Mitte» nennen können. Die vorliegende Arbeit versucht, diesen Weg von Rousseau an nachzugehen und seine Bedeutsamkeit für das schulische Lehren und Lernen herauszuarbeiten.
Aus dem Inhalt: Negative und positive Erziehung - Zyklisches Zeitverständnis - Romantisches Verständnis des Selbstgewinns - Präordiniertes Verhältnis der Schule zur Arbeitswelt - Unverfügbarkeit des Denkens - Prinzip des Irrweges - Selbsttätigkeit - Individualisierung - Anschauungskraft - Sachlichkeit - Lebensnähe - Exemplarisch-genetisch.