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Das Bild der Iren und Irlands im «Punch» 1841-1921

Strukturanalyse des hibernistischen Heterostereotyps der englischen satirischen Zeitschrift, dargestellt an Hand von Karikaturen und Texten

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Martin Weimer

Vorgeprägt sowohl durch bis in die Antike zurückreichende negative Irlandklischees englischer Historiographie, Reiseliteratur und Bühnendarstellungen als auch beeinflußt durch den viktorianischen Ethnozentrismus, die sozialdarwinistische Rassenideologie und die fragwürdige Prämisse eines konstanten Nationalcharakters, entwickelt der Punch ein eigenes Bild der Iren und Irlands. Die vorliegende interdisziplinäre Studie analysiert die Struktur des hibernistischen Heterostereotyps in der früher führenden englischen satirischen Zeitschrift bis zur irischen Unabhängigkeit. Dabei wird sowohl der innere Gehalt mit seinen charakteristischen Elementen als auch die äußere Gestalt mit ihren spezifischen Typen und Attributen vor dem zeitgeschichtlichen Hintergrund untersucht und traditions- und wirkungsgeschichtlich gewertet.
Aus dem Inhalt: Die satirische Zeitschrift Punch - Innerer Gehalt des Bildes der Iren und Irlands - Äußere Gestalt - Genese des hibernistischen Heterostereotyps - Kritik und Apologie - Absicht und Wirkung - Das hibernistische Heterostereotyp und die Irische Frage.