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Über jede Scham erhaben

Das Problem der Prostitution im literarischen Werk von Else Jerusalem, Margarete Böhme und Ilse Frapan unter besonderer Berücksichtigung der Sittlichkeits- und Sexualreformbewegung der Jahrhundertwende

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Eva Borst

Die drei Autorinnen Else Jerusalem, Margarete Böhme und Ilse Frapan verfaßten Anfang dieses Jahrhunderts aufsehenerregende literarische Werke, in denen sie die Prostituierte zur zentralen Gestalt des Geschehens erheben. Die vorliegende Untersuchung bemüht sich jenseits der traditionellen Hermeneutik um eine feministische Lektüre der Texte, die neue literaturhistorische Perspektiven eröffnet. In den Blick geraten neben Prostitution sexuelle Gewalt, weibliches Begehren und Identität sowie weibliche Ausdrucksfähigkeit.
Aus dem Inhalt: Prostitution im sozialhistorischen Kontext - Sittlichkeits- und Sexualreformbewegung (Ideengeschichte und einzelne Persönlichkeiten) - Feministische Sprach- und Vernunftkritik - Werkinterpretationen.