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Das Lachen in der altindischen Literatur

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Volker Tschannerl and Universität Münster

Ziel der vorliegenden Monographie über Lachen und Lächeln ist es, Wertung und literarische Verwendung beider Ausdrucksbewegungen zu erschließen. Es zeigt sich, daß ihnen eine spezifisch indische Geisteshaltung zugrunde liegt. Die poetische Verdichtung von Lächeln und Lachen, die für die Lachverbote gegebenen Begründungen und nicht zuletzt die lächerlichen Gegenstände des indischen Epos werden nur aus ihrer wesentlichen Bezogenheit auf die indische Welt verständlich. Um dem Facettenreichtum des Lachens und Lächelns in der indischen Literatur gerecht zu werden, stützt sich diese Untersuchung auf die altbrahmanische, altbuddhistische und epische Sanskritliteratur.
Aus dem Inhalt: Lachen und Lächeln im Rg-Veda - Lachverbote: Tabuisierung, Negierung, Strategisierung - Das Lächeln: Gebärde und Maske - Das Lächerliche im Epos: Spottlachen und Vergeltung.