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Literatur und Sprache im Deutschunterricht der Reformpädagogik

Eine problemgeschichtliche Untersuchung

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Annemarie Mieth

Die Arbeit geht dem Zusammenhang zwischen Literaturaneignung und Sprachbildung am Beispiel reformpädagogischer Strömungen zwischen 1900 und 1933 nach (u.a. Pädagogik vom Kinde aus, Kunsterziehungsbewegung, Konzeption der Hamburger und Bremer Schulreformer sowie des Deutschunterrichts an der Leipziger Gaudigschule und des Leipziger Lehrervereins). Der problemgeschichtliche Zugriff wird methodologisch mit Hilfe eines kommunikativ gefaßten Ausgangsabstraktums realisiert. Hauptertrag sind Methoden und Verfahren, die den selbsttätigen, sprachbewußten, sich individuell mit Literatur in Beziehung setzenden Schüler betreffen. Regressionen durch die sog. völkische Schule und Defizite des Literaturunterrichts der DDR werden aspektgebunden einbezogen.
Aus dem Inhalt: 'Rettung der Poesie aus der Umklammerung der Pedanten' - 'Dem Dichter nach' - 'Das Kind arbeitet wie der Künstler' - Kunst als 'Sprache' und 'Kunst' der Rede - 'Freie geistige Arbeit' als Grundsatz im Deutschunterricht.