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Originalität und Krise

Ansätze zur Interpretation der Frühschriften Immanuel Kants

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Christian Kanzian

Ziel der Arbeit ist es, Ansätze zur Interpretation der Schriften der ersten beiden wesentlichen Schaffensperioden Kants zu entwickeln. Die leitenden Ideen sind mit den Schlagwörtern des Titels bezeichnet. 1755/56 hat Kant bereits originelle Auffassungen dargelegt. In den Texten von 1762/63 findet sich eine spezifische Spannung. Sie resultiert aus Kants unreflektiertem Versuch, empiristische Thesen anglo-sächsischer Provenienz aufzugreifen und in seine rationalistisch geprägten Grundüberzeugungen zu integrieren. Die Untersuchungen gehen von ausführlichen Darstellungen der Texte Kants aus. Die Methode kann als systematisch orientierte Exegese gekennzeichnet werden.
Aus dem Inhalt: Die Schaffensperiode 1755/56: Prinzipienlehre, Ontologie, Philosophische Gotteslehre, Philosophie der Mathematik - Die Schriften von 1762/63: Die Syllogistik, die Frage nach der rechten Methode der Metaphysik, Kants Gottesbeweis.