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Interesse als Bildungsziel

Merkmale und Bedingungen von Sachinteresse in motivationspsychologischen Theorien

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Regina Wittemöller-Förster

Interesse haben, d.h. sich in eine Sache vertiefen, am kulturellen Leben rege Anteil nehmen, sich engagieren, vielseitige Lernbereitschaft erwerben und erhalten - hierin liegt ein wichtiges Ziel von Erziehung und Bildung. Heute werden Teilaspekte eines so verstandenen Interesses zumeist unter dem Stichwort 'Motivation' behandelt. Die vorliegende Studie untersucht, nach einem forschungsgeschichtlichen Abriß, zunächst Interesse als Motivkonzept in verschiedenen persönlichkeitspsychologischen Theorien (Lersch, Thomae, Rubinstein) sowie in einem pädagogisch-psychologischen Ansatz (Schiefele, Prenzel). Danach wird unter Bezug auf Heckhausens Motivationskonzept als Ordnungsmodell eine Synopse und Systematisierung lerntheoretisch relevanter Ergebnisse der neueren Motivationsforschung (Berlyne, Bandura, Rotter, Meyer, Csikszentmihalyi, Rheinberg u.a.) erstellt. Pädagogisch-methodische Zusammenhänge werden dabei mitbedacht.
Aus dem Inhalt: Geschichte der Interesseforschung - Interesse als Motivkonzept: wissende Teilhabe, Daseinsthema, Gerichtetheit der Persönlichkeit - Interessebildung im Motivationsprozeß: Handlungstheorie, Interessewecken, -fixierung, -bildung, -erhaltung und -befestigung, Wertbindung.