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Das Dunkle Zeitalter Olympias

Kritische Untersuchung der historischen, archäologischen und naturgeschichtlichen Probleme der griechischen Achsenzeit am Beispiel der antiken Olympischen Spiele

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Benny Josef Peiser

Olympia gehört zu den am besten erforschten Ausgrabungsstätten der Welt. Seit 1875 haben hier die renommiertesten Archäologen fast ununterbrochen Grabungen vorgenommen. Trotz dieser intensiven Tätigkeit ist man bei der Suche nach den Anfängen des Heiligtums und der Olympischen Spiele immer wieder auf Aporien gestoßen. Das größte dieser olympischen Rätsel ist eine vermeintliche Besiedlungsunterbrechung zwischen 1600 und 600 v.u.Z.: ein dunkles Millenium, das zwischen dem letzten prähistorischen und dem ersten historischen Bauwerk Olympias liegen soll. Die Studie geht der Frage nach, ob es wirklich ein solches Dunkles Zeitalter gab. Dieser umstrittene Zeitraum ist von besonderem Interesse, weil daraus Rückschlüsse auf die Ursachen für die Entstehung von Tempeln und Wettkampfstätten in Olympia gezogen werden können.
Aus dem Inhalt: Der Untergang der mykenischen Kultur - Die Frage der Kultkontinuität - Herodot und die Verdoppelung des olympischen Ursprungs - Die Entstehung der Theorie vom Dunklen Zeitalter Griechenlands - Olympische Spiele während der Dark Ages? - War der Untergang Olympias die Folge von Naturkatastrophen?