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«Der anschauliche Rhythmus»

Der «Rhythmus» in der Kinderzeichung als Problem in der deutschen kunstpädagogischen Literatur

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Michael-Rene Ursprung

Das Phänomen des anschaulichen Rhythmus ist als grundlegend für die Entwicklung bildnerischer Komplexe überhaupt zu bezeichnen. Es wird deutlich gemacht, daß der Rhythmus ein zentrales, alle Bereiche der bildenden Kunst erfassendes Grundphänomen ist, welches auf vielfältige Weise in Erscheinung tritt und dessen Ursprünge in den Strukturen der Kinderzeichnung wie in frühen ethnographischen Gestaltformen sichtbar werden. Der Autor stellt heraus, daß in einem glücklichen Moment der Fachgeschichte Kunstwissenschaftler, Kunsttheoretiker, Pädagogen und Künstler des Bauhauses gleichzeitig die Bedeutung des Phänomens erkannten, untersuchten und herausstellten.
Aus dem Inhalt: Rhythmus in der Kinderzeichnung - Etymologische Wurzel des Rhythmus - Rhythmus und Ornament als Anfang aller Künste - Rhythmus und Zeitauffassung - Rhythmus und Farbe.