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Regierungsmehrheit und Opposition in der demokratischen Konsolidierung Spaniens

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Gerald Paschen

Der Trend zur Demokratisierung in verschiedenen Regionen der Erde seit Mitte der 70er Jahre hat die Politikwissenschaft mit einer Reihe von analytischen und theoretischen Problemen konfrontiert. Noch weitgehend unerforscht erscheint die Frage nach der erfolgreichen Konsolidierung von pluralistischen Demokratien, die eine Diktatur ersetzen. Die vorliegende Untersuchung ist bestrebt, die Forschung auf diesem Gebiet voranzutreiben. So wird die Demokratisierung des nachfranquistischen Spaniens auf der Grundlage eines neuen Analysegerüstes einer Neubetrachtung unterzogen. Im Mittelpunkt steht dabei die Etablierung des Wechselspiels der Verfassungsinstitutionen Regierungsmehrheit und Opposition, das schlechthin das Herzstück eines funktionierenden parlamentarischen Regierungssystems bilden muß.
Aus dem Inhalt: Demokratisierungsproblematik - Regierungsmehrheit und Opposition: demokratietheoretische Bedeutung des Konzepts, Vorgeschichte in Spanien, rechtlicher Status, politisches Profil, Beziehungen zum sozio-politischen Umfeld (Parteien, Interessengruppen, Medien) und Phasen des Zusammenspiels in Spanien zwischen 1977 und 1986.