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Strafrechtlicher Ehrenschutz und Meinungs- und Pressefreiheit im Recht der Bundesrepublik Deutschland und der Vereinigten Staaten von Amerika

Eine rechtsvergleichende Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung der strafrechtsdogmatischen Einordnung der Wahrnehmung berechtigter Interessen

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Petra Kretschmer

Am Beispiel der Wahrnehmung berechtigter Interessen widmet sich die Arbeit der Konzeption des Deliktsaufbaus im deutschen und im US-amerikanischen Recht und damit einer für die gesamte Strafrechtsdogmatik zentralen Problematik. Das Wechselspiel zwischen Ehrenschutz und Pressefreiheit ist wegen des den Rechtsgütern in beiden Verfassungsordnungen zugemessenen hohen Stellenwertes besonders gut geeignet, den dogmatischen Hintergrund des «Rechtfertigungsgrundes» sowie seine Einordnung im Verbrechensaufbau der Vergleichsländer herauszuarbeiten. Berücksichtigt werden die verfassungsrechtlichen Grundlagen der Äußerungsfreiheit, die Beleidigungsstrafbarkeit, die historische Entwicklung, die Voraussetzungen und der dogmatische Hintergrund der Wahrnehmung berechtigter Interessen sowie die Prinzipien der Rechtfertigung und Entschuldigung im amerikanischen Recht.
Aus dem Inhalt: Zur Konzeption der Pressefreiheit im deutschen und amerikanischen Recht - Strafrechtlicher Ehrenschutz - Criminal libel law - Strafhinderungsgründe - Constitutional und common law defenses - Rechtsdogmatischer Hintergrund - Strafrechtsdogmatische Einordnung des konstitutionellen Prinzips - Eigensanktionismechanismen der Presse.