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Technikphilosophie zwischen Poesie und Praxis

Pädagogische Fragmente

Series:

Clarissa Kucklich

Mit der hermeneutischen Methode wird in diesem Band versucht, «Strukturen technischen Denkens» anhand literarischer Texte zu zeigen. Diese wiederum verweisen auf eine einseitig orientierte, rationalistische Erkenntnisgewinnung in den Wissenschaften, die auch Einfluß nimmt auf die Normen- und Wertetheorien in der Pädagogik. Auf der Grundlage der Willensphilosophie des 17. Jh. (Descartes), deren Vollendung in Kants drei Kritiken zu sehen ist, werden Vertreter der «Gegenaufklärung» aus der Individualitätsphilosophie bzw. pantheistischen Theologie zu Worte kommen, deren Absicht es war, den Rationalismus der Aufklärung in seine Schranken zu weisen. Der Versuch einer Rettung des Subjekts scheint mit der Etablierung des «Subjekts Technik» mißlungen.
Aus dem Inhalt: Entwicklung des Subjekts «Technik» - Strukturen technischen Denkens - Verhältnis zwischen Sprache - Poesie und Praxis.