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Zur Kommunikation zwischen Arzt und Patient

Unterschiede in Klassifikation und Kognition von Krankheitsbegriffen als Ursache von Verständigungsschwierigkeiten zwischen Arzt und Laien

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Dirk Dürholtz

Kognitive Klassifikationsschemata sind die Basis gemeinsamer Kommunikation. Sie sind erlernt und kulturell geprägt. Unterschiedliche kognitive Klassifikationsschemata können zu Störungen in der Kommunikation führen. Die vorliegende empirische Untersuchung eröffnet einen Zugang zu den Vorstellungen und Ordnungen von Krankheitsbegriffen bei Ärzten und Patienten. Die unterschiedlichen kognitiven Klassifikationsschemata zum Krankheitserleben und zur Krankheitsbewertung von Ärzten und Patienten werden aufgezeigt, und es wird ihr Einfluß auf die Kommunikation zwischen Arzt und Patient untersucht. Die Arbeit will einen Beitrag zum Verständnis des Arzt-Patient-Verhältnisses leisten. Bei diesem werden Mißverständnisse stets beklagt, weil sie zur Kostenexplosion im Gesundheitswesen beitragen, deren Ursachen aufgrund verschiedener Kognitionsmuster bisher jedoch nicht untersucht wurden.
Aus dem Inhalt: Krankheitsbegriff - Ethnomedizinische Krankheitstheorien und medizinhistorische Krankheitskonzepte - Kognitionsmuster - Attribution und Krankheit - Krankheitsklassifikation - Arzt-Patient-Kommunikation - Krankheitserleben - Krankheitsbewertung - Kontrollüberzeugung - Kommunikationsstörungen - Arzt-Patient-Verhältnis.