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Adelsherrschaft und Literatur

Herausgegeben von Horst Wenzel

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Die Literatur des Mittelalters bleibt in hohem Masse gebunden an einzelne Kommunikationszentren und das öffentliche Leben, das sich an und zwischen diesen Zentren abspielt; Literaturgeschichte für das Mittelalter muss deshalb von den Mäzenen und vom literarischen Publikum her erschlossen werden. Der Band vereinigt Beiträge, die die literarhistorische Erschliessung von Texten zu entwickeln suchen durch die Rekonstruktion zentrierbarer Funktionszusammenhänge, durch personen- und institutionengeschichtliche Forschungen, die weiterführen zur Erfassung von Mentalitäten, von Autoren- und Publikumsdispositionen.
Aus dem Inhalt: Wolfgang Haubrichs: Nekrologische Notizen zu Otfrid von Weissenburg - Uwe Meves: Zur Rolle der Sieghardinger für die Adelsliteratur im Südosten des Reiches (10.-13. Jh.) - Gert Kaiser: Minnesang-Ritterideal-Ministerialität - Jan-Dirk Müller: Heroische Vorwelt, feudaladeliges Krisenbewusstsein und das Ende der Heldenepik - Ulrich Müller: Ein Zürich-Habsburgisches Kreuzlied gegen die Eidgenossen - Werner Röcke: Fuchsjagt und höfischer Friede, das niederdeutsche Tierepos «Reynke de Vos» von 1498 - Horst Wenzel: Zur Repräsentation von Herrschaft in mittelalterlichen Texten.