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Außenpolitik und öffentliche Meinung in Großbritannien während des deutsch-französischen Krieges von 1870/71

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Thomas Schaarschmidt

Als im Juli 1870 der Krieg zwischen Frankreich und den deutschen Staaten ausbrach, entschied sich Großbritannien für die Fortsetzung der Non-Intervention-Politik und erklärte seine Neutralität. Obwohl die britischen Inseln nicht unmittelbar von den kontinentalen Ereignissen betroffen waren und die British interests kaum in Mitleidenschaft gezogen wurden, schlug der Krieg der beiden Nachbarvölker die britische Nation in den folgenden Monaten vollkommen in seinen Bann. Die vorliegende Studie untersucht die Reaktion der Regierung Gladstone auf die neue internationale Lage, die Haltung der britischen Öffentlichkeit zum deutsch-französischen Krieg und das Verhältnis von Außenpolitik und öffentlicher Meinung.
Aus dem Inhalt: Non-Intervention-Politik und viktorianischer Fortschrittsglaube - Großbritannien und die Juli-Krise 1870 - Belgien und die britische Neutralität- Pontuskrise und deutsch-französischer Krieg - Ansätze einer außenpolitischen Neuorientierung.