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Die ökonomische Quantifizierung natürlicher Ressourcen

Eine Bewertung überbetrieblicher Leistungen der österreichischen Land- und Forstwirtschaft

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Gerald J. Pruckner

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Erfassung von Präferenzen für erholungsrelevante Landschaftspflegeleistungen der österreichischen Land- und Forstwirtschaft. Bei diesen Leistungskomponenten handelt es sich um öffentliche Güter, für deren Bereitstellung der Markt versagt. Im ersten Teil erfolgt eine Darstellung der Theorie kollektiver Güter und externer Effekte sowie eine Gegenüberstellung der Theorie kollektiver Güter und externer Effekte sowie eine Gegenüberstellung der einzelnen Präferenzerfassungsinstrumente für Umweltgüter. Die Grundlage für den empirischen Teil bildet ein im Sommer 1991 an 4600 Urlaubern durchgeführter kontingenter Bewertungsansatz zur Erfassung der Wertschätzungen für bäuerliche Landschaftspflegeleistungen. Die individuelle Zahlungsbereitschaft beträgt im Mittel 9 ÖS pro Kopf und Urlaubstag. Aus einer in Aussicht gestellten Abgeltung überbetrieblicher Leistungen der Landwirtschaft ergeben sich zahlreiche agrarpolitische Konsequenzen, die abschließend diskutiert werden.
Aus dem Inhalt: Ökonomischer und sozialer Strukturwandel der Landwirtschaft - Überbetriebliche Leistungen und negative Externalitäten - Theorie öffentlicher Güter und negativer externer Effekte - Die Abgeltung von Landschaftspflegeleistungen - Meßmethoden zur Erfassung von Umweltgütern - Der kontingente Bewertungsansatz (Contingent Valuation Method) - Präferenzen für eine gepflegte Landschaft in Österreich - Agrarpolitische Konsequenzen einer Internalisierung überbetrieblicher Leistungen.