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Schiller in China

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Hong Zhu

Die vorliegende Studie schließt eine Lücke in der Erforschung internationaler Schiller-Rezeption. In Anbetracht des Ranges, der Friedrich Schiller in der Weltliteratur zukommt, stellt sich die Frage, unter welchen Bedingungen seine Werke über die Sprachgrenzen hinaus wirken konnten. Diese Studie zeichnet den Weg der Rezeption Schillers in China (Festland) bis 1985. Sie untersucht die Beziehungen zwischen der chinesischen Schiller-Rezeption und der historischen, gesellschaftlichen und politischen Entwicklung Chinas seit Anfang des 20. Jahrhunderts. Neben der Frage nach literarischen und außerliterarischen Einflüssen gilt das Hauptinteresse den Übersetzungen als spezifischem Teil der Rezeptionsgeschichte, wobei die Dramen den Schwerpunkt bilden.
Aus dem Inhalt: Wilhelm Tell und die Xin Hai-Revolution (1911) - Schiller und die «Bewegung des 4. Mai» - Schiller-Feiern in China (1934/35) - Wilhelm Tell und der Antijapanische Krieg (1936-1945) - Schiller-Feiern in den 50er Jahren und die Kabale und Liebe-Aufführungen - Schillers Dramen und ihre chinesischen Übersetzungen - Das Internationale Symposium «Schiller und China. China und Schiller» (1985).