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Schiller und Fichte

Die Unterscheidungen des Menschen von sich selbst als Thema der philosophischen Aufgabe im Denken der Freiheit des Selbstbewußtseins

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Gerald Meier

Der Unterschied zwischen Schillers und Fichtes Denken ist in dieser Arbeit nicht historisch festgehalten, sondern gründet auf einer Unterscheidung von Sophia und Philo-Sophia. Schiller bildet - zusammen mit Rousseau und Hölderlin - die Sophia der Freiheit in absoluter Bedeutung. Fichte hingegen gehört - mit Kant und Hegel - zur Philo-Sophia, die, ebenfalls von der Freiheit bewegt, eine Vernunftverwandtschaft zur Sophia erkennen läßt. Der Kerngedanke der Sophia ist die vollständige Darstellung der Unterscheidung des Menschen von sich selbst, wie er sich in der Neuzeit zuhöchst als Bürger ausgebildet hat. Die Philo-Sophia zeigt in Analogie dazu eine Unterscheidung des Wissens und der Wissenschaft von sich selbst. Die Positionen der Sophia und der Philo-Sophia, wie sie hier als letzte Epoche der Geschichte der Philosophie verstanden werden, haben die Aufgaben ihrer Unterscheidung vollendet. Diese Vollendung bestimmt unser Verhältnis zur Geschichte.
Aus dem Inhalt: Weisheit und Wissenschaft - Vernunfttheorie - Geschichte der Philo-Sophia - Freiheit und Selbstbewußtsein - Die Krise hermeneutischer Grundlagen.