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Untersuchungen zur frühslawischen und frühfränkischen Geschichte bis ins 7. Jahrhundert

Zum Druck befördert sowie durch ein Nachwort, einen Nachruf und durch ein Verzeichnis der Veröffentlichungen von Wolfgang H. Fritze ergänzt durch Dietrich Kurze, Winfried Schich und Reinhard Schneider

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Maria-Elisabeth Fritze

Ziel der Untersuchung ist es, die Art und Weise zu erhellen, in der die fränkische Fredegar-Chronik des 7. Jahrhunderts die Slawen in ihr historisch-politisches Weltbild einordnet. Dazu werden auf breiter Grundlage die fränkischen und slawischen Verhältnisse bis ins 7. Jahrhundert untersucht, die Fredegar-Chronik sorgfältig interpretiert und die fränkisch-römischen sowie byzantinischen Verhältnisse von Chlodwig bis Childebert II. berücksichtigt. Fritze kommt zum Ergebnis, daß die Slawen eine gleichberechtigte Aufnahme in die europäische Völkerfamilie erfuhren.
Aus dem Inhalt: Die Altslawen - Die Slawen in der fränkischen Ostpolitik - Die fränkische Auseinandersetzung mit dem oströmisch-byzantinischen Universalismus nach der sog. Fredegar-Chronik und nach sonstigen Quellen - Die fränkische Auffassung von der Stellung der Slawen in der gentilen Welt.