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Der Solvenzbericht

Ein Informationsinstrument zur Verbesserung des Gläubigerschutzes im Insolvenzverfahren

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Thomas Müchler

Im Mittelpunkt des Referentenentwurfes des BMJ von 1992 zur Neuordnung des Insolvenzrechtes steht die Einführung des einheitlichen Insolvenzverfahrens mit seinen beiden Verfahrenszielen der Reorganisation bzw. der Liquidation insolventer Unternehmen. Räumt man dem Verfahrensziel der Unternehmenserhaltung den Vorrang vor der Liquidation ein, so gewinnt eine frühzeitige Verfahrenseröffnung an Bedeutung. Die vorliegende Arbeit entwirft ein Informationsinstrument, den Solvenzbericht, welches dazu beitragen soll, Insolvenzverfahren insbesondere aus Gläubigersicht frühzeitig in Gang zu setzen. Es werden zunächst die Insolvenzverfahren de lege lata als auch de lege ferenda kritisch analysiert, die Bedeutung und Ausgestaltung von Insolvenzindikatoren im juristischen und ökonomischen Schrifttum dargestellt und alternative Instrumente der Rechnungslegung auf ihre Eignung zur frühzeitigen Eröffnung von Insolvenzverfahren untersucht. Abschließlich wird die Entwicklung und inhaltliche Ausgestaltung des Solvenzberichtes beschrieben.
Aus dem Inhalt: Insolvenzverfahren - Konkurs- und Vergleichsverfahren - Einheitliches Insolvenzverfahren nach dem Referentenentwurf zur Neuordnung des Insolvenzrechtes - Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung - Jahresabschluß - Kapitalflußrechnung - Diskriminanzanalyse - Solvenzbericht - Prognoseorientierte Finanzflußrechnung.