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Die italienischen Bau- und Ornamentformen in der Augsburger Kunst zu Beginn des 16. Jahrhunderts

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Claudia Baer

Deutschland öffnete sich der italienischen Renaissancearchitektur und ihrem Dekor erst mit dem einsetzenden 16. Jahrhundert. Doch bevor die neuen Formen in die Baukunst eindrangen, fanden sie bereits Aufnahme in Malerei, Graphik und Skulptur. Gerade die Augsburger Künstler taten sich dabei - lebhaft gefördert von Kaiser Maximilian und den Fuggern - in zeitlicher wie in quantitativer Hinsicht hervor. Ihre Renaissancemotive werden mit vorliegender Arbeit erstmals ausführlich gewürdigt und detailliert auf die italienischen Vorbilder hin untersucht. Herkunft und Art der verwendeten südlichen Quellen erlauben dabei Rückschlüsse auf die Reiseroute einzelner schwäbischer Meister sowie die allgemeine Gestalt des künstlerischen Austauschs zwischen Nord und Süd.
Aus dem Inhalt: Hans Burgkmair d.Ä. und Venedig - Das italienische Formenrepertoire bei Hans Holbein d.Ä., Jörg Breu u.a. - Augsburgs Bildhauer und ihr Verhältnis zu Italien - Die Bauten der Fugger - Die Renaissancerezeption außerhalb Augsburgs.