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Terrorismus auf See aus völkerrechtlicher Sicht

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Mathias Münchau

Die Entführung des italienischen Kreuzfahrtschiffes «Achille Lauro» durch palästinensische Terroristen im Jahr 1985 hat nicht nur die Gefährdung der Schiffahrt durch den internationalen Terrorismus aufgezeigt, sondern auch eine Reihe rechtlicher Fragen aufgeworfen. Die vorliegende Arbeit untersucht, welchen Beitrag das Völkerrecht bei der Bekämpfung des Terrorismus auf See leistet. Behandelt sind direkte Eingriffsbefugnisse auf See sowie strafrechtliche Maßnahmen. Dabei wird auch der Frage nachgegangen, ob und inwieweit die Staaten zur Durchsetzung völkerrechtlicher Normen im Interesse der Staatengemeinschaft in Anspruch genommen werden. Besonderes Augenmerk gilt dabei dem Rechtsinstitut der Piraterie sowie der Konvention von Rom zur Bekämpfung widerrechtlicher Handlungen gegen die Sicherheit der Seeschiffahrt.
Aus dem Inhalt: Küstenstaatliche Eingriffsbefugnisse - Eingriffsbefugnisse auf Hoher See - Piraterie - Strafrechtliche Verfolgung - Internationales Strafrecht und Völkerstrafrecht - Geiselnahme-Konvention - Konvention von Rom.