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Das Böse in den späten Romanen William Goldings

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Karin Jaentsch

Das Böse ist das Kernthema in allen Romanen des englischen Schriftstellers William Golding. In seinem Spätwerk ist die im Frühwerk vorherrschende sub specie aeternitatis-Perspektive in facettenreiche Schilderungen von Mensch und Gesellschaft in der modernen Epoche integriert. In der vorliegenden Studie wird das Thema des Bösen in den Romanen ab Darkness Visible (1979) verfolgt und anhand einer textnahen Analyse das inhaltlich und formal Neue im Spätwerk herausgearbeitet. Zentral sind die Themen der Negation moralischer Intuition, der Verirrung des ästhetischen Empfindens und der Präsenz des Bösen im Alltäglichen. Zur Sprache kommt in dieser Verbindung auch der Wandel der literarischen Darstellungsformen innerhalb der Entwicklung von William Goldings Romanwerk.
Aus dem Inhalt: Das Thema des Bösen in der englischen Literatur - Goldings außerfiktionale Äußerungen - Entwicklungsabriß: Lord of the Flies bis Fire Down Below - Vision und Verdrängung - Das Ästhetische und das Böse - Das Böse im Alltäglichen.