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Anspruchskonkurrenz, Cumul und Samenloop

Eine rechtsvergleichende Untersuchung der Konkurrenz von Ersatzansprüchen aus Vertrag und Delikt im belgischen, niederländischen und deutschen Recht und ihrer Funktion in der Rechtsprechung

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York-Gero von Amsberg

Ein Vertrag besteht, ein Schaden ist entstanden. Die ihn verursachende Handlung verletzte sowohl eine Vertragspflicht als auch eine gleichlautende allgemeine Verhaltenspflicht. Wieviele Ansprüche entstehen? In welchem Verhältnis stehen sie zueinander? Die Antworten auf diese Fragen sind in Belgien, den Niederlanden und Deutschland verschieden und dennoch gleich. Diese Untersuchung erläutert knapp, detailliert und präzise die vertretenen Auffassungen. Parallelen werden aufgezeigt und analysiert. Das Konkurrenzphänomen erweist sich nun als nützliches Steuerungsmittel der Rechtsprechung und nicht als akademische Haarspalterei. Die Gerichte tun sich jedoch schwer, die Beweggründe ihres Handelns offenzulegen. Warum, und was geändert werden sollte, wird in dieser Arbeit erörtert.
Aus dem Inhalt: Länderberichte über die Anspruchskonkurrenz in D, B und NL - Konkurrenz als Billigkeitsgarant der Rechtsprechung - Probleme und Lösungen - Die Ohnmacht der Gesetzgeber.