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Romanfiguren Theodor Fontanes in andragogischer Sicht

Untersuchungen zur Geschichte des Erwachsenseins

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Klaus Dieckhoff

In den Modernisierungsprozessen des 19. und 20. Jahrhunderts ist das Erwachsenwerden schwieriger, das Erwachsensein problematischer geworden. Erzählende Literatur bietet die Chance, Krisenanfälligkeit individueller Lebensläufe in ihrem Zusammenhang mit der Dynamik der gesellschaftlichen Entwicklung zu studieren. Fontanes Romanwerk beleuchtet drei Aspekte, die im Modernisierungsprozeß problematisch wurden: die Verknüpfung von Liebe und Ehe; die Veränderungen der Wir-Ich-Balance; die Problematik eines gesellschaftlichen Bewußtseins unter den Bedingungen von Modernisierung und Individualisierung.
Aus dem Inhalt: Erwachsenenhabitus und gesellschaftliche Modernisierung: Der Prozeß der Zivilisation und seine Folgen - Privatheit: Die Integration von Liebe und Ehe - Persönlichkeit: Der Zwang zum individualisierten Erwachsensein - Gesellschaftlichkeit: Erwachsenwerden des politischen Bewußtseins.