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Vom «Landkalender» zum «Rheinländischen Hausfreund» Johann Peter Hebels

Das südwestdeutsche Kalenderwesen im 18. und beginnenden 19. Jahrhundert

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Friedrich Voit

Kalender waren - neben Bibel, Katechismus und Gesangbuch - über Jahrhunderte der wichtigste und oft der einzige säkulare Lesestoff der bäuerlichen und städtischen Unterschichten. Zeitungen und Zeitschriften verdrängten sie aus dieser Position erst im 19. Jahrhundert. Anhand von Archivakten und noch vorhandenen Exemplaren wird die Geschichte eines typischen Kalenders im 18. Jahrhundert nachgezeichnet - seiner Verlagsbedingungen, der Distribution, der Kontrolle des Kalenders durch die Obrigkeit und seiner Rezeption im Kontext der südwestdeutschen Kalenderlandschaft. Besondere Bedeutung erhält der badendurlachische Landkalender dadurch, daß er der Vorläufer von Johann Peter Hebels Rheinländischem Hausfreund ist, dessen Genese eingehend dargestellt wird.
Aus dem Inhalt: Kalender als populärer Lesestoff - Kalender und Volksaufklärung - Kalenderwesen im südwestdeutschen Kulturraum (Verleger, Distribution, Rezeption) - Genese der Kalenderschriftstellerei J.P. Hebels.