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Mignons Lied in Goethes «Wilhelm Meister»

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Jin-Tae Ahn

Die vorliegende Studie behandelt ein Italien-Lied Mignons in Goethes Bildungsroman Wilhelm Meisters Lehrjahre. Die These ist, daß in diesem Lied die seelische Verfassung Mignons eine bedeutende Rolle spielt und vielsagende Spuren zeigt. Wenn man den Geist, der in Mignons Erscheinung wirksam ist, näher charakterisieren möchte, so könnte man seine Wirkungen zunächst mit denen ihres Liedes vergleichen. Bei dem Lied handelt es sich um die landschaftliche Symbolisierung der psychologisch erklärbaren Wirklichkeit Mignons. Das Lied durchleuchtet Mignon und gibt dem Geschehen den Unterton des geheimnisvoll Schicksalhaften. Das Lied enthält zahlreiche Motive, die in Mignons Erscheinung im Roman wiederkehren. Die Bilder in diesem Lied heben einige Motive heraus, die in einem persönlichen geheimnisvollen Zusammenhang stehen.
Aus dem Inhalt: Farbensymbolik - Struktur und Motiv - Einzelhinweise: Myrte und Lorbeer, Marmorbilder, Berg, Maultier, Höhle, Drachen, Flut und Fels, Vater.