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Das Vorsorge-/Präventionsprinzip in der umweltpolitischen Praxis

unter besonderer Berücksichtigung der Produktlinienanalyse

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Gerhard Häussler

Der Schutz der Umwelt hat sich zu einer der vordringlichsten Aufgaben der Gegenwart entwickelt. Nicht erst seit den globalen Bedrohungen wie Waldsterben und Treibhauseffekt gilt es, Methoden und Wege zu finden für ein ökologisch verträgliches Handeln des Menschen. Vorsorgende Umweltpolitik hat sich dabei innerhalb weniger Jahre zu einem zugkräftigen Begriff umweltpolitischer Programmatik entwickelt. Der Grund für vorsorgendes Handeln in der Umweltpolitik läßt sich trivial und hinreichend mit dem wirtschaftlichen Argument begründen, daß es kostengünstiger ist, Umweltschäden vorbeugend zu vermeiden, als sie nachträglich zu beseitigen. Trotz aller Argumente für eine am Vorsorgeprinzip orientierte Politik bereitet die Umsetzung in die Realität enorme Schwierigkeiten. Die vorliegende Arbeit versucht, den Gründen für diese Schwierigkeiten nachzuspüren und mögliche Lösungswege zu entwickeln.
Aus dem Inhalt: Die Entwicklung zum «Vorsorgesyndrom» in der gegenwärtigen Umweltschutzdiskussion - Voraussetzungen für eine «Prävention» in der Umweltpolitik - Informationsinstrumente für eine präventive Umweltpolitik - Produktlinienanalyse.