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Leihmutterschaft - eine rechtsvergleichende Studie

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Alexandra Goeldel

Zunehmender, geradezu explosiv voranschreitender medizinischer Fortschritt einerseits und eine wachsende Infertilitätsrate der weltlichen Bevölkerung andererseits führten in den letzten Jahren dazu, daß die neuen Verfahren der Reproduktionsbiologie verstärkten Einsatz fanden. Die vorliegende Studie über Leihmutterschaft befaßt sich mit den rechtsethischen Grenzen der modernen Fortpflanzungsmedizin im Spannungsfeld zwischen Forschungsfreiheit und Menschenwürde. Dabei werden die Erkenntnisse aus einem kritischen Vergleich der Rechtsordnungen der USA, Großbritanniens und der Bundesrepublik Deutschland gewonnen. Im Rahmen eines abschließenden rechtspolitischen Ausblicks wird aufgezeigt, welche Anregungen aus dem anglo-amerikanischen Modell für die deutsche Gesetzgebung fruchtbar gemacht werden könnten.
Aus dem Inhalt: In re Baby M - Wirksamkeit von Leihmutterschaftsverträgen - Familien- und erbrechtliche Folgen der Leihmutterschaft - Leihmuttervermittlung - Stand der Gesetzgebung in den USA, Großbritannien und der Bundesrepublik Deutschland - Rechtsvergleich und kritische Würdigung - Rechtspolitischer Ausblick mit abschließendem Kodifikationsvorschlag für die deutsche Rechtsordnung.