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Von Pisa nach Attika: Der «periplous» des Tragischen

Untersuchungen zu Ezra Pounds Übersetzung der sophokleischen «Elektra»

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Christine Syros

Ausgehend von der erst 1989 veröffentlichten Übersetzung der sophokleischen «Elektra», die Pound in St. Elisabeths anfertigte, wird die Entstehung seines tragischen Bewußtseins in Abhängigkeit von den Ereignissen seiner Biographie gezeigt. Zugleich wird die Rolle des Theaters als literarische Form sowie als ritualem Ausdrucksmodus im Kontext der Cantos untersucht. Eine linguistische Analyse der Übersetzung bzw. des Metrums, der Sprachregister und anderer formaler Kriterien schließt sich an.
Die Autorin: Christine P. Syros wurde 1967 in Lugano geboren. Sie studierte Amerikanistik, Linguistik und Theologie an den Universitäten Bonn und Hamburg; M.A. 1990, Dr. phil. 1993. Seit 1993 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Sonderforschungsbereich «Ästhetik, Pragmatik und Geschichte der Bildschirmmedien» der Universität-GH-Siegen.