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Schadenswiedergutmachung als opfernahe Sanktionsstrategie

Eine dogmatisch-empirische Untersuchung

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Dirk Hertle

Die Erörterung von Schadenswiedergutmachung und Täter-Opfer-Ausgleich hat die kriminalpolitische Auseinandersetzung im vergangenen Jahrzehnt wesentlich bestimmt. Das wissenschaftliche Interesse wird dabei von dem Bestreben geprägt, Opferinteressen stärker als zuvor zu berücksichtigen. Die Strafjustiz hält sich allerdings gegenüber der Anwendung der Wiedergutmachungsformen gleichwohl zurück und macht davon nur in sehr geringem Umfang Gebrauch. Diese Studie beschäftigt sich sowohl kriminalpolitisch als auch rechtstheoretisch, dogmatisch und empirisch mit dem Thema der strafrechtlichen Schadenswiedergutmachung. Der empirische Teil der Arbeit befaßt sich insoweit mit einer Bedeutungsanalyse der Wiedergutmachung sowie mit der Ermittlung und Bestimmung von Opferbedürfnissen und der Akzeptanz der Wiedergutmachung bei den Trägern der Strafjustiz.
Aus dem Inhalt: Historische Aspekte der Schadenswiedergutmachung - Schadenswiedergutmachung in Recht, Rechtswirklichkeit und Strafrechtsdogmatik - Reformdiskussion - Internationaler Forschungsstand - Empirische Untersuchung in der Justiz und bei Straftatopfern - Rechtspolitische Schlußfolgerungen.