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Textkonstitution und Substitution

am Beispiel von Thomas Manns Erzählung «Unordnung und frühes Leid»

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Petra Koniszewski

Die Frage nach der Definition von 'Text' ist bislang ungeklärt. Auch die vorliegende Untersuchung vermag sich diesem Problem nur anzunähern, indem sie zahlreiche Mechanismen einer Textkonstitution darlegt. Ausgangspunkt für die Untersuchung ist ein Text von Thomas Mann, an dem zunächst die Theorien Roland Harwegs im Zusammenhang mit einer merkmalsorientierten Analyse des Textes und den Substitutionsausdrücken - den sprachlich zu ersetzenden und ersetzten Ausdrücken - überprüft werden. Im Anschluß daran wird der Einfluß von Orts- und Zeitangaben, die sowohl explizit als auch implizit in dem Text vorkommen, bezüglich ihrer textkonstituierenden Wirkung untersucht.
Aus dem Inhalt: Der lexikologische, topologische und numerologische Aspekt in der Substitution - Einordnung in einen Großraumtext - Perspektivierung der Personen - Die Substitutionsrelationen - Notwendige und nicht-notwendige Orts- und Zeitangaben.