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Das Turnier der Texte

Stellenwert und Funktion der Intertextualität im Werk Bertolt Brechts

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Marja-Leena Hakkarainen

Die vorliegende Untersuchung betrachtet das Werk Bertolt Brechts unter dem Gesichtspunkt der Intertextualität und leistet darüber hinaus einen Beitrag zu der Diskussion über die Anwendbarkeit dieser Methode. Ausgehend von Bachtins Begriff der Dialogizität als Merkmal intensiver Intertextualität stellt die Autorin Brechts Kampf gegen den literarischen Kanon anhand von exemplarischen Gegenüberstellungen dar. Dabei erweist sich Brecht als Vertreter der karnevalisierten Literatur, die sich vorrangig mit den Fragestellungen nach Macht und Wahrheit auseinandersetzt und ein antiindividualistisches Verständnis der Literatur voraussetzt.
Aus dem Inhalt: Literatur als Palimpsest - Kampf gegen den Kanon - Satiren auf Nationalsozialismus - Geschichten um Geschichte - Interfiguralität als Aspekt der Intertextualität.