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Der Mittelstandsschutz im belgischen Gesetz über die Handelspraktiken

Eine rechtsvergleichende Studie zu mittelstandsschützenden Vorschriften des belgischen und deutschen Rechts des unlauteren Wettbewerbs

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Katharina Scheja

In Deutschland ist seit einigen Jahren eine Tendenz erkennbar, Regelungen in das Recht des unlauteren Wettbewerbs einzufügen, die in erster Linie dem Schutz mittelständischer Unternehmen dienen. Ein weithin bekannt gewordenes Beispiel hierfür ist das 1987 in das UWG eingefügte Verbot der Werbung mit Preisgegenüberstellungen. Die Forderungen nach einem verbesserten Schutz mittelständischer Unternehmen durch wettbewerbsrechtliche Vorschriften sind dadurch aber nicht verstummt. Mit einer Vielzahl solcher Bestimmungen hat man in Belgien seit 20 Jahren Erfahrungen gesammelt - das belgische Recht eignet sich daher besonders für eine rechtsvergleichende Betrachtung. Besprochen werden aber auch Konsequenzen aus dem europäischen Recht. Die vorliegende Arbeit ist daher von besonderer Relevanz für jeden, der sich mit der Problematik des Mittelstandsschutzes im Wettbewerbsrecht beschäftigt.
Aus dem Inhalt: Mittelstandsschutz im deutschen und belgischen Unlauterkeitsrecht - Verkäufe unter Einstandspreis bzw. Verlust im belgischen und deutschen Recht - Reglementierung von vergleichender Werbung - Preisvergleiche - Vertriebsbindungssysteme.