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Herzwahrnehmung und hirnelektrische Aktivität

Eine Analyse der topographischen Verteilung von herzschlag-synchron evozierten Potentialen (HEP)

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Pedro Montoya

Die rhythmische Aktivität des Herzens ist ein Prozeß, der dem Menschen zwar nur selten bewußt ist, dessen Wahrnehmung jedoch für die momentane Befindlichkeit mitbestimmend ist, z.B. bei körperlicher Anstrengung, psychischer Belastung und emotionalem Erleben. Es kann als gesichert gelten, daß die sinnesphysiologische Basis der Herzwahrnehmung analog zur Perzeption externer Signale ausgestaltet ist. Allerdings ist bisher nur wenig über die Details der beteiligten Gehirnprozesse bekannt. Das vorliegende Werk befaßt sich mit den gehirnelektrischen Phänomenen, die im Zusammenhang mit Herzsensationen auftreten. Dabei geht es insbesondere um die Lokalisation der beteiligten Gehirnareale. Die Ergebnisse der dargestellten empirischen Untersuchung legen den Schluß nahe, daß bei der Herzwahrnehmung psychophysische Prozesse ablaufen, die analog zur Verarbeitung externer Reize sind.
Aus dem Inhalt: Neuroanatomie des afferenten viszeralen Nervensystems - Psychophysiologie der Interaktion zwischen Viszera und Gehirn - Ergebnisse aus der Herzwahrnehmungsforschung - Untersuchungen zu psychophysiologischen Korrelaten der Herzwahrnehmungsleistung.