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Zur Problematik der sogenannten weiterfressenden Mängel nach dem allgemeinen Deliktsrecht und dem Produkthaftungsgesetz

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Marlies Brinkmann

Die Problematik der sog. weiterfressenden Mängel war seit der sog. Schwimmerschalter-Entscheidung der BGH aus dem Jahre 1976 das Thema zahlreicher Untersuchungen und ist mit Inkrafttreten des Produkthaftungsgesetzes am 1.1.1990 wieder in das Blickfeld der Diskussion gerückt. Die vorliegende Studie stellt zunächst die Haftung bei sog. weiterfressenden Mängeln gemäß 823 Abs. 1 BGB und gemäß 1 Abs. 1 ProdHaftG ausführlich dar. Im Rahmen einer Gegenüberstellung der beiden Haftungssysteme werden dann insbesondere die unterschiedlichen Ansatzformeln zur Lösung der Problematik der sog. weiterfressenden Mängel herausgearbeitet. Die Arbeit setzt sich weiter neben der Möglichkeiten einer Harmonisierung dieser Lösungsansätze mit der Frage auseinander, ob eine solche Harmonisierung - auch vor dem Hintergrund einer europäischen Rechtsangleichung - erforderlich oder wünschenswert ist.
Aus dem Inhalt: Haftung bei sog. weiterfressenden Mängeln - Allgemeines Deliktsrecht - Produkthaftungsgesetz - Gegenüberstellung der beiden Haftunssysteme - Harmonisierungsmöglichkeiten.