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Spanische Renaissance

Untersuchungen zu einer Kontinuität des 'Pluralen' in der spanischen Literatur

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Judith Braun

«Gibt es eine Renaissance in Spanien?» - Diese in der Romanistik seit jeher negativ beantwortete Frage erfährt in dem vorliegenden Buch eine grundsätzlich andere Antwort. Ausgehend von einer auf dem Diskurswechsel zwischen Mittelalter und Neuzeit basierenden neuen Definition des Begriffs Renaissance wird zunächst ein kurzer Überblick über die Mittelalterlichkeit älterer Texte gegeben (geistliche Spiele, Traktatliteratur, novela sentimental); im Anschluß daran werden bekannte und weniger bekannte Texte der Zeit ( Libro de buen amor, Arcipreste de Talavera, die Eklogen Juan del Encinas, La Celestina, La Lozana Andaluza, Lazarillo de Tormes) untersucht und der Epochenschwelle bzw. der eigentlichen Renaissance zugeordnet.
Aus dem Inhalt: Mittelalter, Epochenschwelle, Renaissance in der spanischen Literatur - Pluralität als Kriterium für Rinascimentalität - Libro de buen amor - Arcipreste de Talavera - Juan del Encina - La Celestina - La lozana Andaluza - Lazarillo de Tormes.